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Das Thema ?Wohnen? im Web 2.0

Das Thema ?Wohnen? im Web 2.0 published on

Vor keinem Thema machen unsere Blogger im Web 2.0 Halt, natürlich auch nicht vor dem Thema „Wohnen“. Auf diversen Seiten können wir hier Erfahrungsberichte von Usern nachlesen, sei es, wie sie mit der Qualität ihrer Möbel zufrieden sind, oder welche Wandfarben sie besonders empfehlen würden. Natürlich wird hier auch über moderne Möbel oder über die Art und Weise gesprochen, wie man ältere Möbel restaurieren kann, um aus ihnen beispielsweise exklusive Wohnzimmermöbel zu zaubern.

Diese Blogs dienen nicht nur all jenen, die demnächst umziehen oder ein Zimmer neu gestalten möchten und somit auf Ideensuche sind. Nein, sie sind auch eine Hilfe für Kreative, die sich gerne selbst an der Verschönerung ihres Heims versuchen wollen. In diesen Blogs gibt es die unterschiedlichsten Tipps, sei es eine Nähanleitung für lustige Kissen mit Tiermotiv oder eine Anleitung für gleichmäßiges Streichen einer Zimmerwand. Viele Blogs sprechen sowohl Männer als auch Frauen an.

Auch werden sie von Männern und Frauen gleichermaßen geschrieben. Manche gehen die Themen eher sachlich an – man spürt die Kompetenz des Autors in jeder Zeile, wenn fachmännisch mit Fachvokabular jongliert wird – andere berichten von ihren Selbstversuchen und würzen ihre Erfahrungsspeise, die sie dem Leser reichen, mit einer Prise Humor und es macht einfach Spaß, zu lesen, wie andere vielleicht anfangs scheiterten und trotzdem etwas Tolles am Ende herauskam. Viele Leser/innen identifizieren sich auch mit dem Autor („Ohje, stimmt, das Problem hatte ich damals auch!“).

Eines sollte man trotzdem mitbringen, wenn man sich an die Um – oder Neugestaltung eines Zimmers oder Möbelstücks machen möchte: Handwerkliches Geschick! Denn wer zwei linke Hände hat, der sollte lieber die Finger davon lassen bzw. seine Freunde oder Fachpersonal um Hilfe bitten. Dass aber gerade das System „Do it yourself“ so einschlägt (man sieht dies auch an der Begeisterung, die Heimwerkersendungen auslösen oder an den stets rege besuchten Baumärkten) liegt wahrscheinlich auch daran, dass es ein wunderbares Gefühl ist, nach getaner Arbeit sein Werk zu betrachten. Stolz überkommt den/die fleißige(n) Handwerker(in)/Dekorateur(in) – Stolz darauf ist er oder sie, weil das Werk selbst verrichtet wurde. Kann es etwas Schöneres geben?