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Web 2.0: Selbstdarstellung und Social Media

Web 2.0: Selbstdarstellung und Social Media published on

Selbstdarstellung in den sozialen Netzwerken, egal ob auf Facebook, Twitter oder Blogs, ist seit einigen Jahren immer wieder ein heißes Thema. Bilder und Texte, die aus einer Laune heraus entstanden, finden sich schließlich auch dann noch im Netz, wenn der Verursacher nicht mehr ganz dahinter steht. Ein anderer Aspekt der Selbstdarstellung bzw. Darstellung online sind die Dinge, die andere User über eine Person oder ein Unternehmen veröffentlichen. Probleme, die dadurch aufkommen, lassen sich nämlich gar nicht erst eindämmen, in dem man zumindest versucht, einen Teil davon zu löschen. So lange keine groben Rechtsverstöße zu erkennen sind, ist der Betroffene machtlos.

Tipps für den Umgang mit unerwünschtem Content

Wie schon angedeutet: was sich löschen lässt, sollte gelöscht werden. Zumindest auf Facebook und Twitter gibt es die Option, einzelne Beiträge verschwinden zu lassen. Blöd bloß, dass einige Nutzer sie bis dahin schon gesehen oder gar Screenshots davon angefertigt haben können. In sozialen Netzwerken ist es manchmal auch möglich, fremde Inhalte durch die Admins sperren zu lassen – dafür braucht es aber oft eine gute Begründung. Eine weitere Möglichkeit, um unerwünschte Aufmerksamkeit zu vermeiden, sind Löschanträge an Google. Google richtet es dann ein, dass das fragwürdige Dokument nicht mehr über die Suchmaschine gefunden werden kann. Es gelingt aber nur sehr wenig Antragstellern, ihr Anliegen tatsächlich durchzubringen. Dem Rest bleiben immerhin Dienstleister, die sich darauf spezialisiert haben, unerfreulichen Content aus den Suchmaschinenergebnissen zu verdrängen, so zum Beispiel http://onlinereputationsmanagement.org/.

Warum negative Inhalte ein Problem sind

Sowohl für Privatpersonen, als auch für Unternehmen, können unerwünschte Inhalte langfristig zum Problem werden, vor allem wenn es darum geht, wie man nach außen wirkt. Bei Privatpersonen ist es beispielsweise ein Fallstrick, wenn der potenzielle Arbeitgeber vor dem Vorstellungsgespräch den Bewerber googlt und Dinge findet, die er besser nicht finden sollte. Bei Unternehmen können sich negative Einträge auf die Umsätze auswirken, weil Kunden und Geschäftspartner verunsichert werden. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig dagegen vorzugehen. Ganz egal, ob in sozialen Netzwerken oder auf einer klassischen Website: wer selbst publiziert, sollte immer zwei Mal überlegen, was seine Veröffentlichungen bewirken und wie es für ihn zwei oder drei Jahre später sein könnte, wenn jemand über Google oder eine andere Suchmaschine auf seine Facebookseite oder sein Blog kommt und sieht, was dort steht.